Changan Auto hat ein Update zu seinen Ambitionen im Bereich Festkörperbatterien veröffentlicht und bestätigt, dass das Projekt planmäßig voranschreitet. Das Unternehmen bereitet sich darauf vor, die Technologie ab dem dritten Quartal dieses Jahres sowohl in Robotern als auch in Elektrofahrzeugen zu validieren.
Dieser Zeitplan deckt sich mit dem Fahrplan, den Changan Anfang März 2025 vorgelegt hatte. Damals erklärte der Automobilhersteller, er beabsichtige, bis Ende 2025 Festkörperbatterien in Prototypenfahrzeugen zu verbauen, die Validierung im Fahrzeugbetrieb sei für 2026 geplant, um so den Weg für eine schrittweise Massenproduktion bis 2027 zu ebnen.
Changan hat bereits die beeindruckenden Spezifikationen seiner Festkörperzellen hervorgehoben, die eine Energiedichte von 400 Wh/kg aufweisen. Dieser Durchbruch soll eine Reichweite von über 1,500 Kilometern mit einer einzigen Ladung ermöglichen – ein bedeutender Fortschritt, der die Reichweitenangst von Fahrern von Elektrofahrzeugen beseitigen soll.
Sicherheit steht weiterhin im Mittelpunkt der Entwicklung. Durch die Integration KI-gestützter Ferndiagnose konnte Changan die Sicherheit der Batterie nach eigenen Angaben um 70 % verbessern und damit die mit herkömmlichen Flüssigelektrolytbatterien verbundenen Risiken minimieren.
Das Unternehmen stellte seine Festkörperstrategie erstmals unter der Jinzhongzhao Die Marke Changan wird auf der Automobilmesse in Guangzhou im November 2023 vorgestellt. Im Rahmen seiner langfristigen Vision plant Changan, bis 2030 acht verschiedene Batteriezellenvarianten auf den Markt zu bringen – darunter Flüssig-, Halbfest- und Festkörpertechnologien – und dabei eine Produktionskapazität von mindestens 150 GWh aufzubauen.
Changan ist in diesem Wettlauf nicht allein. Mehrere einheimische Automobilhersteller haben ähnliche Zeitpläne vorgelegt, wobei viele darauf abzielen, die Validierung von Festkörperbatterien in Prototypfahrzeugen noch in diesem Jahr zu beginnen.




