Auf dem Markt für Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnik tauchen in einem endlosen Strom verschiedener englischer Abkürzungen auf, was blendend ist. Diese Abkürzungen stehen für unterschiedliche technische Wege und Fahrzeugeigenschaften. Im Folgenden werden die Bedeutungen und Unterschiede der Abkürzungen EV, BEV, HEV und PHEV nacheinander analysiert.
EV-Modelle: rein elektrischer Antrieb Fahrzeug
Wir sehen oft das „EV“-Logo hinter vielen chinesischen Elektromodellen, was für Electric Vehicles (Elektrofahrzeuge) steht. Dieser Fahrzeugtyp wird vollständig mit Strom betrieben und die Motoranordnung ist flexibel und vielfältig.
Highlights des EV-Modells: schnelle Motorbeschleunigung, niedrige Stromkosten und sorgenfreie und arbeitssparende Wartung.
Mängel des EV-Modells: Batteriesicherheit, Reichweitenangst, Ladeabhängigkeit und Zeitaufwand.
Geeignet für Verbraucher die in frühlingshaften Jahreszeiten leben, über komplette Lademöglichkeiten verfügen und es für das tägliche Pendeln nutzen.

HEV Modelle: Hybrid-Elektrofahrzeuge
HEVs (Hybrid Electric Vehicles) benötigen kein zusätzliches Aufladen. Sie können den Verbrennungsmotor bei niedrigen Geschwindigkeiten ergänzen oder ersetzen, beispielsweise beim Starten und Beschleunigen des Fahrzeugs, und so den Kraftstoffverbrauch verbessern. Toyota, Honda und andere Marken haben bereits Pläne gemacht, und jetzt ist auch Lynk & Co dem HEV-Lager beigetreten.
Highlights des HEV-Modells: Im Vergleich zur Benzinversion halbiert sich der Kraftstoffverbrauch, es ist keine Ladestation erforderlich und das Fahrerlebnis kommt dem eines Benzinautos näher.
HEV-Modell Mängel: Fehlender reiner Elektrobetrieb, höherer Preis als bei einem Auto mit gleichem Kraftstoffverbrauch. Bevor der Ölpreis steigt, kann es während des Nutzungszyklus eines Neuwagens schwierig sein, den Preisunterschied zum Benzinauto einzusparen.
Geeignet für Verbraucher die auf sparsamen Kraftstoffverbrauch, keinen festen Parkplatz und kalte Wintergebiete Wert legen.

PHEV-Modelle: Plug-in-Hybrid Elektrisches Fahrzeug
PHEV oder Plug-in Hybrid Electric Vehicle kann mit reinem Strom betrieben werden, hat eine größere Batterie und muss zusätzlich aufgeladen werden. Wenn die Batterie schwach ist, wechselt es in einen Hybridmodus mit einem Kraftstoffmotor als Hauptantrieb. Marken wie Lynk & Co. und BYD haben Pläne in diesem Bereich gemacht.
Highlights des PHEV-Modells: Dual-Power-System – rein elektrisches, umweltfreundliches Reisen auf kurzen Strecken, Hybrid-Fahren auf langen Strecken ohne Angst vor Kilometerverlust. Die Rückwärts-Stromversorgungsfunktion erweitert das Nutzungsszenario.
Nachteile des PHEV-Modells: abhängig von Ladesäulen, begrenzte Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei geringer Leistung. Der Kraftstofftank ist kleiner als bei Kraftstofffahrzeugen und der Preis ist höher als bei der Kraftstoffversion.
Geeignet für Verbraucher die über einen festen Stellplatz zur Installation von Ladesäulen (vorzugsweise in Innenräumen) verfügen und Pendelverkehr sowie Fernreisen berücksichtigen.

REEV: Hybrid mit erweiterter Reichweite, eine neue Wahl für neue Energie
REEV steht für Range Extended Electric Vehicle und verfügt über einen Kraftstoffmotor, der nur als Range Extender zum Laden der Batterie fungiert und keine direkte Leistung abgibt.
Highlights des REEV-Modells: Der Benzinmotor ist für das Laden über Batterien ausgelegt und verfügt über einen kleinen Hubraum, was die Angst vor dem Kilometerstand verringert.
Mängel des REEV-Modells: Bei schwacher Batterie steigt der Druck auf den Kleinmotor, was zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch führen kann. Um die Lebensdauer des Range Extenders zu verlängern, wird empfohlen, das Fahrzeug voll aufgeladen zu halten.
Geeignet für Verbraucher die über einen festen Parkplatz (vorzugsweise in der Halle) verfügen, weite Strecken zurücklegen und rechtzeitig laden können.





